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Finanzierung und Fördermittel

Zuschüsse erfolgreich beantragen

Beispiel I: FuE-Zuschüsse

Arbeiten in förderwürdigen Forschungs- und Entwicklungsprojekten müssen den Stand der Technik verbessern und technische Risiken aufweisen. „Fleißarbeiten” und Rationalisierungsmaßnahmen sind nicht förderfähig. Unterschieden wird zwischen:

  • „Industrieller Forschung”:
    Bezeichnet planmäßiges Forschen oder kritisches Erforschen zur Gewinnung neuer Kenntnisse und Fertigkeiten mit dem Ziel, neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen zu entwickeln oder zur Verwirklichung erheblicher Verbesserungen nutzen zu können.
    Hierzu zählt NICHT die Schöpfung von Prototypen, die unter „Experimentelle Entwicklung” fallen.
  • „Experimentelle Entwicklung”:
    Erwerb, die Kombination, die Formung und die Verwendung vorhandener wissenschaftlicher, technischer, wirtschaftlicher und sonstiger einschlägiger Kenntnisse und Fertigkeiten für neue, veränderte oder verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. Die Entwicklung von kommerziell nutzbaren Prototypen/Pilotprojekten ist eingeschlossen, wenn es sich bei dem Prototyp notwendigerweise um das kommerzielle Endprodukt handelt und seine Herstellung allein für Demonstrations- und Auswertungszwecke zu teuer wäre.

Die Zuschusshöhe liegt zwischen 25 und 75 %. Da nicht rückzahlbare Zuschüsse eine Anteilsfinanzierung darstellen, muss der förderprogrammspezifische Eigenanteil aus Umsatzerlösen, Darlehen oder Eigenkapital sichergestellt werden.

Sprechen Sie uns an!

Das Ingenieurbüro Stefan Grosse Innovations- und Umweltmanagement SGIuM prüft Ihre Projektideen im Rahmen des Innovationsmanagements unverbindlich und kostenlos vor.

Gern unterstützen wir dann Ihre Erfolg versprechenden Vorhaben bei der Projektskizze und Antragstellung und betreuen Sie auf Wunsch auch bis zum Projektabschluss, z. B. durch Kontakte zu Projektträgern, beim Mittelabruf und der Berichterstellung. Im Zusammenhang mit der Antragstellung anfallende rechtliche Beratung erfolgt durch mit uns zusammenarbeitende Rechtsanwälte.

Wir beraten und unterstützen Sie bei der Suche nach Förderprogrammen und der Beantragung nachfolgender Landes- und Bundeszuschüsse sowie Darlehen:

  • Patente
  • Gründung
  • Investitionen
  • Energiemanagement
  • Forschung und Entwicklung
  • allgemeine Beratungsförderung
  • Potenzialberatung / Materialeffizienzberatung

Beispiel II: Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand ZIM

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist ein bundesweites Programm der marktorientierten Technologieförderung für mittelständische Unternehmen. Gefördert werden in Deutschland betriebene Aktivitäten in Forschung und Entwicklung (FuE), die innovative Produkte, Verfahren oder technische Dienstleistungen zum Ziel haben, sowie ergänzende Leistungen zu deren Markteinführung.

Das Förderprogramm für mittelständische Unternehmen ist technologie- und branchenoffen und fördert risikobehaftete Vorhaben von Unternehmen und Kooperationen mit wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen.

Gefördert werden einzelbetriebliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie FuE-Kooperationsprojekte von

  • mindestens zwei Unternehmen
  • mindestens einem Unternehmen und einer Forschungseinrichtung

zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen. Auch eine Kooperation mit ausländischen Kooperationspartnern ist möglich.

Auf Grundlage der aktuellen Förderrichtlinie vom 15. April 2015 und einem aktuellen Budget von rund 548 Millionen Euro für 2017 wird das Programm fortgeführt.

Sowohl innovative mittelständische Unternehmen mit weniger als 500 Mitarbeitern als auch wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen in Deutschland, die mit den Unternehmen zusammenarbeiten, können bis zum 31. Dezember 2019 jederzeit Anträge auf Förderung anspruchsvoller FuE-Projekte stellen, die sich am internationalen Stand der Technik orientieren.

Link zur Programminformation des BMWi

Beispiel III: Zertifizierung und Anschaffung von Energiemanagementsystemen

Das Förderprogramm umfasst folgende Fördertatbestände:

  • Erstzertifizierung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001
  • Erstzertifizierung eines Energiecontrollings gemäß dem Anhang der Förderrichtlinie
  • Erwerb von Mess-, Zähler- und Sensoriktechnologie (Messtechnik) für Energiemanagementsysteme
  • Erwerb von Software für Energiemanagementsysteme

Energieberatungen zur Entwicklung, Umsetzung oder Aufrechterhaltung eines Energiemanagementsystems, die nicht Teil der Zertifizierungstätigkeiten sind, werden nicht gefördert.

Ansprechpartner:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referat 422
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn

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